Breeland

Zum tänzelnden Pony



Bei der Ankunft in Bree werden viele müde Reisende direkt das alte Gasthaus Zum tänzelnden Pony ansteuern, eines der ältesten und beliebtesten Gasthäuser der Stadt. Das markante Schild zeigt ein dickes, weißes Pony und hängt an einem Gebäude mit einladend gewölbtem Eingang und hübschem Innenhof. Das Schild wäre wahrscheinlich gar nicht nötig, denn ortskundige Reisende bringen häufig andere mit, die vorher noch nicht dort gewesen sind. Das "Pony", wie es landläufig einfach genannt wird, gehört Gerstenmann Butterblüm, dem jüngsten Spross der Familie Butterblüm, die seit Generationen mit großer Sorgfalt das Gasthaus betreibt. Unterstützt wird er von den beiden Hobbits Nob und Bob, die sich um alles kümmern; von der Zubereitung der Speisen, dem Herrichten der Räume bis hin zur Betreuung der Pferde in den Ställen. Gleichwohl der Verkehr entlang der großen Straßen, welche sich in Bree treffen, stark zurückgegangen ist, bleibt das Pony das Zentrum für Neuigkeiten und Geschichten aus fernen Ländern, so wie es seit Menschengedenken gewesen ist.

Das tänzelnde Pony erfüllt viele Grundfunktionen für Abenteurer in Der Herr der Ringe Online: Die Schatten von Angmar - von Nahrungsbeschaffung, Unterkunft und den Austausch von Neuigkeiten bis hin zu Handel und sozialen Kontakten. Diejenigen, die mit dem Herrn der Ringe vertraut sind, werden schnell den einfachen Raum als Ort des ersten Treffens von Frodo (oder Herrn Unterberg) und Aragorn (oder Schleicher) wieder erkennen. Das Gasthaus wird zudem regelmäßig vom mächtigen und geheimnisvollen Gandalf dem Grauen besucht. Es ist in Bree zudem wohlbekannt, dass Gandalf und Butterblüm freundschaftlich verbunden sind. Trotz allem sollten Reisende im tänzelnden Pony vorsichtig sein, denn nicht alle Bewohner von Bree sind den Gegnern der dunklen Bedrohung wohlgesonnen. Die Handlanger des Bösen wurden auch hier zu später Stunde in den dunklen Gassen der Stadt gesichtet, deshalb sollten Reisende im Pony vorsichtig sein, mit wem sie sprechen und zweifelsohne auch darauf achten, nicht zu viel Bier zu trinken.

Die Stadt Bree

An der Kreuzung Großen Oststraße und Nordstraße galt die Stadt Bree lange Zeit als Treffpunkt für Menschen, Hobbits und andere Reisende aus den weit entfernten Gebieten von Mittelerde. Vor langer Zeit war Bree eine aufstrebende Stadt, die entlang eines großen, schräg abfallenden Berges inmitten der von Leben erfüllten Länder Arnors gebaut wurde. Obwohl Arnor schon lange in den Erinnerungen der Leute verblasst ist, können die Überbleibsel dieser glorreichen Tage noch immer in verschiedenen Straßen und den verwinkelten Gassen gefunden werden. Reisende entlang der Großen Oststraße, welche westlich nach Bruchtal ins Auenland führt und östlich in die Nebelberge mündet, machen immer noch halt im "Das tänzelnde Pony", um Abenteuergeschichten und Neuigkeiten aus entfernten Ländern auszutauschen. Obwohl Bree die Heimat sowohl von Menschen als auch Hobbits ist, müssen Abenteurer wachsam sein bezüglich der Gesinnung vieler Einwohner. Da der Schatten des Bösen über die Länder kriecht und die korrupten Seelen der Menschen schwächer werden, könnten viele Einwohner von Bree, die einst freundlich gegenüber Reisenden waren, nun in die Dienste des Bösen gezogen worden sein.

Die Stadt Bree beinhaltet eine breite Auswahl von reinen Wohnvierteln, andere Viertel wiederum pflegen die Bedürfnisse von Handelsgilden und der Verwaltung der umliegenden Dörfer. Am Ende der östlichen Brücke von Bree kann man den Marktplatz finden, wo stolze und ehrwürdige Händler mit einer älteren, herablassenden Klasse von Landwirten konkurrieren. Südlich vom Westtor betreiben Schmiede ihren Handel, jedoch sind sie aufgrund ihrer Abhängigkeit zu den Zwergen für allerlei Rohmaterialien die sie benötigen, schwierig im Umgang und leicht nachtragend. Am Südende der Stadt befindet sich das Stein-Viertel mit einer kleinen Gemeinschaft von Zwergenhändlern die versuchen, ihren Lebensunterhalt durch die Einfuhr von Waren aus den Blauen Gebirgen, Nordhöhen, und dem Einsamen Berg aufrecht zu erhalten. Im Südwesten liegen die grauen und traurigen Wohnsitze der armen Schicht, ein Elendsviertel, wo nur wenig Hoffnung wächst. Direkt bei dem Südtor sind die Holzarbeiter von Bree mit ihrem Handel angesiedelt. Im Zentrum all dieses geschäftigen Treibens liegt der Obere Weg, wo die wenigen, die ein Minimum an Vermögen angesammelt haben und Weisheit verweilt, sich über alle anderen stellen.

Für die Spieler in LOTRO ist Bree ein exzellentes Reiseziel direkt östlich des Auenlandes, und ein Zentrum für Neuigkeiten, sowie des Handel und der sozialen Interaktion im Spiel. Beim Designen des über 3000 Jahre alten Ortes musste das Turbine Design Team verschiedene architektonische Stile und Periodeneinflüsse in seinen künstlerischen Entscheidungen berücksichtigen. Die Gebäude des Ortes sind eine Mischung aus großzügigen Wohnhäusern der Menschen, kleineren Höhlen der Hobbits, des bekannten Gasthofs "Das tänzelnde Pony" sowie einer großen Vielzahl an Geschäften und Gebäuden, wie man sie in einem Gebiet, in dem so unterschiedliche Völker leben, zu sehen erwartet. Bree wurde als ein lebendiger Ort kreiert, der sich jedoch zugleich in den Jahren des Verfalls befindet. Es ist ein wichtiges soziales Zentrum des Spiels, auf dessen zahlreichen öffentlichen Plätzen sich Spieler verschiedenster Rassen und Skill-Level treffen können. Hier haben Sie die Möglichkeit, Geschichten auszutauschen, Waren zu handeln, Handwerkswaren herzustellen und sich auf die Abenteuer in der Ödnis der Einsamen Lande oder den mysteriösen Nordhöhen vorzubereiten.

Das Haus von Tom Bombadil



Im Alten Wald zwischen dem Auenland und den Hügelgräberhöhen gibt es einen Platz, an dem alle Willkommen sind: Das Haus von Tom Bombadil und Goldbeere, der Tochter des Flusses. Erschöpfte Reisende entdecken dieses freundliche Schlupfloch inmitten der nebeligen Hügel der Höhen und des bedrohlichen Alten Waldes. Tom Bombadil entzieht sich jeder Beschreibung, obwohl er offensichtlich an der Seite der freien Völker der Mittelerde steht. Er ist angenehm und umgänglich, offenherzig und einladend und dennoch mächtig und so alt wie Mittelerde selbst. Umgeben von einem wohlgepflegten Garten und köstlichen Mahlzeiten wird Tom Bombadil von allen respektiert, sowohl den Geschöpfen des Waldes als auch von dem Land und Bäumen selber.

Abenteurer in Mittelerde werden ohne Zweifel versuchen, zu dem Haus von Tom Bombadil vorzudringen, so wie es auch in dem einprägsamen Kapitel von Der Herr der Ringe geschehen ist. Bei dem vielfältigen Bösen außerhalb dieses einladenden Platzes ist es wohl für die meisten Abenteurer notwendig, hier eine Rast einzulegen. Bei der Entstehung dieses Ortes in LOTRO war es für die Entwickler sehr wichtig, die Wärme und Sicherheit dieses Platzes einzufangen und dennoch eine Verbindung zu der Umgebung und dem Wald beizubehalten.

Tom Bombadil war oft im Fokus verschiedener Debatten in den letzten Jahrzehnten, da keine andere Figur so mit Mittelerde verbunden ist wie er. Tom Bombadil war offensichtlich eine der Lieblingsfiguren von J.R.R. Tolkien, da er mit der Natur verbunden lebt und die antiken Lebensformen vor dem nahenden Bösen schütz.

Archet

Archet ist ein kleines Dorf in Breeland, nordöstlich von Bree, am Rande des Chetwaldes. Das Dorf und seine abgelegene Umgebung wird von Bauern und anderen rustikalen Leuten bewohnt, welche wenig mit der Hektik des Grossstadtlebens anfangen können. Ein paar Hobbits verweilen hier, aber die Einwohner sind überwiegend dem Großen Volk zugehörig.

Der Mangel an richtiger Autorität und die friedliche Natur der Bewohner von Archet haben vor kurzem eine Banditenbande,bekannt als die Schwarzwolds, angelockt. Gerüchten zufolge haben die Schwarzwolds sehr viel finsterere Ziele als dem normalen Volk und den Bauern Angst ein zujagen. Um sich der Bedrohung entgegenzustellen hat ein Klingenverkäufer im Ruhestand, im Namen von Heermeister Farnbach, begonnen das Volk in eine notdürftige Garnison einzuteilen, um die überlegenen Banditen zurück zuschlagen.

Schlucht

Reisende, die sich von Bree aus gen Nordosten wenden, werden an dem Dorf Schlucht vorbeikommen, das tief eingebettet in einem bewaldeten Tal liegt, und das man nur aufgrund der leichten Rauchschwaden erahnen kann, die sich aus den Schornsteinen der Häuser seiner Einwohner kräuseln. Genau wie die anderen Dörfer zwischen dem Breeberg und den Mückenwassermooren ist Schlucht ein friedlicher Ort, indem menschen und Hobbits Seite an Seite leben, ohne sich in die Quere zu kommen. Die Einwohner stehen im Ruf, vorsichtig und zurückhaltend zu sein, wenn es darum geht, Fremde in ihrer Mitte aufzunehmen. Sie sind jedoch gastfreundlich genug, um jene aufzunehmen, die ein gutes Herz bewiesen haben.

Nun jedoch weht ein kalter Nordwind und Gerüchte über eine dunkle Verschwörung der einstmals zerstrittenen Räuberbanden, die die Lande unsicher machen, werden hinter vorgehaltener Hand weitergegeben. So lange man denken kann, waren Männer von zweifelhaftem Charakter eine geringfügige Bedrohung für Bauern und Reisende in dieser Gegend, nun jedoch scheinen sich die Banden vereinigt zu haben und werden von einem namenlosen Anführer geleitet. Die Einwohner von Schlucht und alle umliegenden Dörfer haben sich zusammengetan, um diese zunehmend dreisteren Angriffe abzuwehren. In diesen dunklen Zeiten scheinen sogar die Wölfe der Ländereien vor den Stadttoren angriffslustiger als sonst zu sein und Geschichten über finstere Kreaturen machen die Runde, die in den Tiefen des Waldes und in den verfallenden Ruinen ihr Unwesen treiben.
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