Auenland
 
Der Festbaum
Auf einem weiten, offenen Feld in Hobbingen, nicht weit von Beutelsend entfernt, steht ein majestätischer Baum, größer als alle anderen im Umkreis vieler Kilometer. Am Festbaum, wie die Hobbits ihn nennen, trifft man sich, um zu feiern, zu essen und Geschichten zu erzählen. Hier ist jeder aus dem Auenland stets herzlich willkommen. Hier feierte Bilbo Beutlin seinen legendären Geburtstag (seinen einundelfzigsten), und manche sagen, hier verschwand er plötzlich für immer. Nur wenige wissen um die Ursprünge des Baumes, und noch weniger denken überhaupt jemals über seine Geschichte nach. Der Festbaum ist das ganze Jahr über mit bunten Laternen und langen, farbenprächtigen Bändern geschmückt, denn alle Hobbits sind sich einig, dass ein geschmückter Baum allein schon Grund genug für ein Fest ist - und warum sollte man sich die Gelegenheit zu einem Festmahl entgehen lassen, indem man die Dekoration abnimmt? Abgesehen davon hängen die Äste mittlerweile viel zu hoch, als dass Hobbits sie erreichen könnten, selbst wenn sie wollten.
Der Festbaum ist einer der ersten Orte, der in Die Gefährten beschrieben wird, wie Leser des Herrn der Ringe sicherlich wissen. Zudem ist er eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Auenlandes. Erhaben ragt er aus den Feldern empor und bietet allen ein schönes, schattiges Plätzchen, an dem man Freunde treffen, Geschichten austauschen und Handel treiben kann. Spieler können den Festbaum bereits aus großer Entfernung sehen. Somit ist er geradezu prädestiniert dafür, ein wichtiger gesellschaftlicher Treffpunkt im Auenland zu sein.


Beutelsend

Im Hobbinger Bühl am Beutelhaldenweg können Abenteurer die ehemalige Behausung von Bilbo und Frodo Beutlin finden, die allseits unter dem Namen Beutelsend bekannt ist. Diese bescheidene Hobbithöhle mit einfacher, kreisrunder Holztür besteht aus einigen Räumen und Korridoren und ist nur ein wenig komfortabler als andere Höhlen. Eigentlich ist die Behausung selbst nicht allzu Aufsehen erregend, aber unter den Hobbits kursieren mannigfaltige Geschichten über die ehemaligen Bewohner und die Geschehnisse in der Höhle. Von hier aus brachen Thorin und seine Zwerge zu den Abenteuern am Einsamen Berg auf, bei denen sie den Drachen Smaug besiegten und das ihnen angestammte Zwergenkönigreich von Erebor zurück eroberten. Es wird erzählt, dass Bilbo die Zwerge auf dieser Reise begleitet hat und unermessliche Schätze aus dem Drachenhort mit zurück brachte. Tatsächlich glauben aber nur wenige, dass diese Schätze jemals wirklich existierten (und noch weniger glauben daran, dass Bilbo tatsächlich etwas mit dem Sieg über den Drachen zu tun hatte). Oft sah man Gandalf Bilbo und - später nach Bilbos Verschwinden - dessen Erben Frodo besuchen, aber niemand fand heraus, was hinter den verschlossenen Türen besprochen wurde. Als Frodo nach Bockenburg umzog, um näher bei seinen Verwandten - den Brandybocks - zu wohnen, zogen die wohl unbeliebtesten Hobbits der Gegend in die Höhle ein, Lobelia und Lotho Sackheim-Beutlin. Der einst so gepflegte Garten und die warmen Lichter von Beutelsend sind nun nicht mehr so einladend wie früher. Trotzdem wird noch viel über diese Höhle diskutiert und das wird auch noch über Generationen so weitergehen.
Bei den Sehenswürdigkeiten des Auenlands, die von den Abenteurern in Der Herr der Ringe Online: Die Schatten von Angmar zuerst besucht werden, wird Beutelsend wohl ganz oben auf der Liste stehen. In den Büchern von Professor Tolkien (sowohl in Der Herr der Ringe als auch Der Hobbit) wurden die Behausung, die anliegenden Gärten, Hügel und Landschaften genau beschrieben. Deshalb haben die Entwickler das Quellenmaterial und bestehende Karten noch einmal genau durchforscht, als sie Bilbos Heimstätte entwickelten und für das Spiel umsetzten. Ohne Zweifel wollen Spieler diese spezielle Hobbithöhle besichtigen, aber seit Frodos Abreise sind die Tage dunkler geworden und die Abenteurer müssen sich auf eine ganz andere Begrüßung von den wenig vertrauensvollen und sicherlich weniger freundlichen Bewohnern von Beutelsend einstellen.


Wasserau
Das Städtchen Wasserau liegt im Westviertel des Auenlands. Wie der Name schon vermuten lässt, liegt es am Rand des Wasserauer Sees, eine Verbreitung des Flusses Wässer. Der Fluss läuft von den Nordmooren über Hobbingen nach Wasserau, um schließlich im Osten in den Brandywein zu münden. Der bekannteste Treffpunkt des stillen Städtchens ist wahrscheinlich der Grüne Drache, ein freundlicher Platz um sich ein Getränk zu genehmigen und dem munteren Anwohnern beim örtlichen Klatsch zu lauschen. Wasseraus Postamt zählt zu den meistbesuchten der Umgebung, denn Hobbits lieben es, sich zu jedem Anlass ein Geschenk zu schicken; sei es ein Geburtstag, Feiertag oder irgendein anderer Tag, der sich zum Geschenke verschicken eignet - und es eignet sich fast jeder!

Wasserau wird sowohl im Herrn der Ringe als auch im Hobbit erwähnt. Durch diese kurzen Passagen konnte das Turbine Team diese weniger bekannte Region zum Leben erwecken. Sie gestalteten die Häuser und Gebäude ähnlich derer in Hobbingen und fügten Elemente hinzu, die typisch für eine Stadt am Wasser sind. Die Landschaft um Wasserau ist sehr grün, es gibt blühende Gärten, wohl gepflegten Rasen und andere farbenfrohe Gebiete voller natürlicher Schönheit. Es ist ein friedvoller Ort, an dem man seine Freunde trifft und Kraft sammelt, bevor man in gefährliche Gebiete außerhalb des Auenlands aufbricht.

Michelbinge

"Selbst in den hügeligen Gebieten und den älteren Dörfern wie Hobbingen oder Buckelstadt oder in der größten Stadt des Auenlandes, Michelbinge auf den weißen Höhen, gab es inzwischen viele Häuser aus Holz, Ziegeln und Stein..."
- Der Herr der Ringe, Prolog

Oberflächlich betrachtet unterscheidet sich Michelbinge nur wenig von anderen Dörfern des Westviertels, aber tatsächlich ist es das städtische Zentrum des Auenlandes. Die althergebrachte Landwirtschaft ist hinter regen Handel, Politik und die neuesten Gerüchte aus allen Ecken des Landes zurück getreten. Immer, wenn ein Hobbit eine neue Pflugschar benötigt, oder das Neuste vom Tage hören will, ist Michelbinge sein Ziel.

Michelbinge ist der Sitz der Ratshöhle, wo der Bürgermeister Willi Weißfuß residiert. Hier lodern politische Diskussion, lokale Gerüchte und dieses und jene Geschwätz aus dem Dorf. Ebenfalls befinden sich hier das Haus des Bosses und die Büros der Landbüttel, sowie die zentrale Vertretung der Post des Auenlandes. Eine der Hauptattraktionen von Michelbinge ist das Mathom-Haus, wo Relikte aus der Geschichte des Auenlandes ausgestellt werden - darunter der legendäre Knüppel von Bandobras Tuk, dem Helden der Schlacht der Grünfelder.

Michelbinge ist in Professor Tolkiens Der Herr der Ringe nur kurz zu sehen (insbesondere die alten Lagerstollen, die von Scharkers Männern zu Festungsgängen umgebaut wurden), aber trotzdem ein bekannter Schauplatz aus dem Buch. Die Ratshöhle spielt eine prominente Rolle in der Geschichte, wie Willi Weißfuß seinen Spitznamen bekam, und das Mathom-Haus wird erwähnt als Ort, wo Bilbo Beutlins altes Elbenbenschwert Stich und sein Mithrill-Kettenhemd lange ausgestellt wurden. In The Lord of the Rings Online: Shadows of Angmar können Spieler mit den Charakteren aus dem Buch interagieren, wie z.B. mit Bürgermeister Weißfuß und viele bekannten Schauplätze wie das Mathom-Haus besuchen.

Buckelstadt

Im Bereich des Westviertels, der als Tukland bekannt ist, liegt Buckelstadt, das wohl bekannteste Dorf. Diejenigen, die hier zwischen Bergen, Bäumen und Wiesen wohnen, sind, wie der Name des Dorfes es andeutet, hauptsächlich Tuks, Cousins, Angehörige oder nahestehende Bekanntschaften der Tuks. Sie sind ein freundlicher Haufen, der Besucher aus jedem Teil von Mittelerde willkommen heisst. Hier können Reisende das Groß-Smial der Tuks bestaunen, eine unterirdische Wohnstätte von unermesslichen Dimensionen und eine, die sich heutzutage noch weiter ausdehnt mit einer anscheinenden endlosen Reihe von Räumen und Tunnel, die nahezu unaufhörlich in den letzten 400 Jahren gegraben wurden.

Buckelstadt liegt am westlichen Ende der Straße nach Stock, wo diese ihren Weg durch das Grünbergland von Waldhof zum Ostviertel bahnt. Hügel, die perfekt für die Höhlen der Hobbits sind, häufen sich nördlich und östlich des Dorfes, während das Land zum Westen und Süden hin abflacht und in weitläufige Wiesen und grüne Felder übergeht, die sich bis nach Michelbinge, Steinbüttel und den Randdörfern des Auenlandes erstrecken.

Es gibt nicht viele Straßen, die zu Buckelstadt hin oder von dort wegführen, daher sollten sich diejenigen, die zu dieser Gegend im Auenland reisen möchten, am Besten auf eine Querfeldein-Wanderung einstellen, die wahrscheinlich so manche steile Hügel, dicht mit Bäumen bewachsen und langschweifige Täler mit schnell fließenden Strömen beinhaltet; auch wenn eine Reise in dieser friedlichen Gegend von Mittelerde sich oft als sehr angenehm herausstellt.


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